Marta Zapparoli & Pedro Lopes

Wann: Do., 21. 12.17
Beginn: 20:00h
Wo: stromraum/studio, König-Karl-Strasse 27, Stuttgart-Bad Cannstatt

Zum Jahresausklang sind noch mal zwei MusikerInnen zu Gast im Stromraum, die auf ungewöhnliche Weise mit Speichermedien arbeiten. Der portugiesische Turntablist Pedro Lopes betont, dass seine Kunst nichts mit DJing zu tun hat, sondern dass er sein Instrument mehr im Sinne eines Schlagzeuginstruments verwendet und den Plattenspieler schlägt, kratzt und streicht. Die italienische Musikerin Marta Zapparoli arbeitet mit natürlichen Radiowellen, wie sie zum Beispiel bei Gewitterblitzen entstehen. Aufnahmen solcher Wellen werden live via Kassette und Tonband manipuliert. Mediabending galore.

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Michael Barthel – Ververbüntede

Michael Barthel
Ververbüntede
Konzert für Stimme

Wann: Do., 26.10.17
Beginn: 20:00h
Wo: stromraum/studio, König-Karl-Strasse 27, Stuttgart-Bad Cannstatt
„Ververbüntede“ ist ein Sammelsurium von Gedichten und Lautpoetischen Stücken. Befragt wird die Funktionalität von Allianzen, hier vor allem in Extremsituationen. Welche Wünsche und Zukunfts-perspektiven formen sich zum und aus dem Umstand eines Zusammenschlusses? Ist die Schreibweise des Titels mehr Verwirrung als Entsprechung? Ist Verwirrung Entsprechung? Was meint das Schön’ Tag noch eines „Bettlers“?

In den Arbeiten von Michael Barthel ist die Verortung Thema: Schutz, Zuflucht, Heimat und die Möglichkeiten, die diesen Begriffen eingeschrieben sein wollen. In den Konzerten umkreist die Stimme diese Möglichkeiten, berührt und stockt, sucht Deckung und wird sich selbst überlassen.

Michael Barthel, 1977 geboren, aufgewachsen in (Ost-)Berlin, lebt seit 2002 in Leipzig. Sein Gedichtband „Prunk“ erscheint Dezember 2017 beim Vexer Verlag.

http://www.recordingsforthesummer.de/barthel

Im Anschluss Pause und Gespräch

Bild: ©Rolf-Schoellkopf

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Der Jodlklub

Wann: Sa., 27.05.17
Beginn: 20:00h
Wo: stromraum/studio, König-Karl-Strasse 27, Stuttgart-Bad Cannstatt

 

Der Jodlklub wurde 2011 von Elisabeth Gabriel, Liese Lyon und Johanna Milz in Frankfurt gegründet.
Der gemeinsame Hintergrund sind die österreichischen Wurzeln. Alle drei arbeiten am Theater: Als Regisseurin, Schauspielerin, Dramaturgin.
Wir singen a capella: Jodler und dreistimmige Lieder aus verschiedenen Regionen Österreichs. Das Repertoire besteht aus Liedern, die wir in unserer Kindheit und Jugend mit unseren Familien oder in Chören gesungen haben. Aber viele österreichische Jodler haben wir erst in Frankfurt entdeckt. Wir sind immer wieder beeindruckt von der Unmittelbarkeit und Kraft der traditionellen Melodien.
Auftritte bisher u.a. im Jazzclub „Porgy & Bess“ in Wien, SCHIRN Kunsthalle, Museum für Weltkulturen, Künstlerhaus Mousonturm, zum Tanz in den Mai bei „Herrn Franz“, bei Atelier-Festen, Vernissagen, privaten Feiern, in Kirchen und auf Weihnachtsmärkten.
Im September 2016 entwickelte die Regisseurin Friederike Thielmann mit dem Jodlklub die Performance „En passant“ auf dem Yachtklub Frankfurt (Festival „implantieren“).

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Südseite nachts – Sommerfest

Wann: So., 11.09.2016

Workshop 09:30 – 19:00
Konzert: 20:00
Wo: Musik der Jahrhunderte, Siemensstraße 13, 70469 Stuttgart

Eine Veranstaltung von Musik der Jahrhunderte, mdjstuttgart.de

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Im Rahmen von Südseite nachts – Sommerfest

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Für „Music on a Long Thin Wire“ entwickelte Alvin Lucier 1977 ein Instrument von bestechender Einfachheit: An den Enden einer lang gespannten Drahtsaite sind
jeweils Tonabnehmer angebracht. Die stromdurchflossene Saite läuft durch einen Hufeisenmagneten, so gerät die Saite in Schwingungen, die durch die Tonabnehmer hörbar werden.

9:30 – 19:00 Uhr Workshop
Die Workshopteilnehmer bauen unter Anleitung von Uwe Schüler modifizierte Versionen des Originalinstruments.
Besondere handwerkliche oder elektrotechnische Fähigkeiten sind nicht erforderlich.
Unkostenbeitrag Workshop: 50 € (Baumaterial und Werkzeug)
Verbindliche Anmeldung unter: musik@mdjstuttgart.de

20:00 Konzert
Während seiner Erforschung der „klingenden Physik“ entwickelte Alvin Lucier unterschiedlichste Konzeptionen und Aufbauten. Die Musiker von elektrominibarklingelton kombinieren einige davon in Form einer bespielbaren Klanginstallation. Enthält Elemente und Variationen von „Music on a Long Thin Wire“,  „I Am Sitting in a Room“, „Music for Pure Waves, Bass Drums and Acoustic Pendulums“, „In Memoriam Jon Higgins“, „Silver Streetcar for the Orchestra“

mit

Anja Füsti – Schlagzeug
Jörg Koch – Programmierung, Tonregie
Mark Lorenz Kysela – Klarinette, Tonregie
Ralf Meinz – Wire
Götz Schneyer – Sprecher
Ralf Schreiber – Wire

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Bild: Jörg Kallinich

 

 

Maschine

Wann: Sa., 12.12.2015
Beginn: 20:00h
Wo: Kunstraum34, Filderstr. 34, 70180 Stuttgart
Achtung: Konzert nicht im Stromraum!

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Das Künstlerduo Teresa und Alexander Grebtschenko präsentieren eigene Stücke und Performances im Spannungsfeld zwischen Musiktheater, Elektronischer Musik und Kinetischer Kunst.
Dabei werden u.a. Roboter Schlagzeug spielen, während die eigentliche Schlagzeugerin ihren Haushaltspflichten nachgeht (im Stück “Androide und Euasteride” für Roboter und Schlagzeug), Lautsprecher sich selbst zerstören (im Stück”<”), aber auch der Betrug an der Wirklichkeit wird in allen Details offen gelegt, was ihn aber wenig daran hindert, weiter zu funktionieren (im Stück”/_\”, aber eigentlich auch permanent). Ausserdem werden eine Menge Elektronen hin und her fliessen. Im 2.Teil des Abends werden die beiden zusammen mit einem Elektrominibarklingelton-Ensemble zum gleichen Themenkreis frei improvisieren. Bis die Drähte glühen.

Teresa Grebtschenko | Schlagzeug, Androide,
Alexander Grebtschenko | Komposition, Elektronik, Androide,
Anja Füsti I Schlagzeug,
Marie Schmit I Violoncello,
Claudia Senoner | Bewegung,
Bastian Feigl | Kinetisches Objekt,
Jörg Koch I Computer,
Mark Lorenz Kysela I Saxofone

Mit Unterstützung der Stadt Stuttgart, S-K-A-M eV (http://skam.io/), Kunstraum 34, Innovationsfonds Kunst Baden-Württemberg und Land Baden-Württemberg

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