Sommerfest

Wann: Fr./Sa., 11/12.09.2015
Beginn: 20:00h
Wo: stromraum/studio, König-Karl-Strasse 27, Stuttgart-Bad Cannstatt

Sehr verehrtes Publikum, liebe Freunde,

zur vierten Auflage unseres Elektrominibarklingelton-Sommerfestes laden wir Sie/Euch/Dich sehr herzlich ein!

Freitag 11.09.2015
– Alte Vokalhornissen
– Jörg Kallinich, Klaus Burger, Jörg Koch

Samstag 12.09.2015
– Pixanfonax
– Les Braves Cons

Beginn: 20:00h
Wo: stromraum/studio, König-Karl-Strasse 27, Stuttgart-Bad Cannstatt

Wie jedes Jahr haben wir auch dieses Jahr einen bunten Strauß schöner Dinge für unser geliebtes Publikum zusammengestellt.

Freitag:
Die „Alten Vokalhornissen“
Bjoern Gottstein (Sopran), Jörg Koch (Bass), Mark Kysela (Mezzosopran), Götz Schneyder (Alt), Martin Schüttler (nicht so Alt) eröffnen den fröhlichen Reigen im – so es Petrus gestattet – im Hof des Stromraums mit Vokalartistik der speziellen Art: Sie covern elektronische Vokalmusik aus den Anfängen dieser Sparte für den Connaisseur: Eimert, Stocki, Ligeti…

Dann übergeben wir den Stab an zwei alte Freunde des Embkt, Klaus Burger und Jörg Kallinich:
Jörg Kallinich: Dias & Projektion. Die Diaprojektion nutzt Kallinich als ein eigenständiges Instrument im Sinne einer visuellen Musik, die komplett auf einer analogen Technik beruht. Seine Projektoren spielt er als eine Art visuelle Orgel bzw. „Dia-Percussion“. Mit Hilfe von mehreren tausend Dias erzeugt er eine Bilderflut, in welcher verschiedenste Rhythmen und spontane Brüche ebenso ihren Platz haben wie ruhigere Passagen mit fließenden Bewegungen.
Klaus Burger (Tuba, Cimbasso, Digeridoo, Muschel) : Burger, der sich in letzter Zeit vorrangig der Komposition gewidmet hat, greift für uns wieder ans Gebläse.
Jörg Koch (Rechner) knüpft aus den entstehenden Nebengeräuschen den Teppich für die beiden.

Samstag:
Weiter geht mit den weit gereisten Pixanfonax. Jürgen Palmtag, Emmerich Györy (Schwäbische Alb, Stimme, Midigitarre, Kram) machen Krach. Und zwar unerhörten. Pixanfonax war eins der ersten Konzerte, das wir im Stromraum veranstaltet haben und wir haben – Hand aufs Herz – fast noch keine Arbeit mit Stimme gehört die uns hätte stärker beeindrucken können als das manisch-obsessive Gebrabbel von Palmtag in Kombination mit der kongenialen Midigitarre von Györy (Ausnahme: Alte Vokalhornissen – siehe Freitag)

Die Kirsche auf der Torte (La cerise sur le gâteau) an diesem Abend: Les Braves Cons! (Markus Hâllstein (voix), Holger Rénz (guitarre), Kai Sçhneider (guitarre), Ölivier Biella (Contrebasse). Zauberhafte Chansons. Große Gefühle. Sans Coulottes.

Wir freuen uns!

Bunter Strauß:

Sommerfest

Unterstützt durch die Stadt Stuttgart.

mfu

„CUT/SPLITTING“

Wann: Sa., 04.07.2015
Beginn: 21:30h
Wo: stromraum/studio, König-Karl-Strasse 27, Stuttgart-Bad Cannstatt

Im Rahmen des Canstatter Kulturmenü

Musik mit Video von Michael Maierhof
mit
Mark Lorenz Kysela
Claudia Senoner
Michael Maierhof

Seit den 90iger Jahren arbeitet der Komponist Michael Maierhof immer wieder mit Video-Zuspielungen zu seinen Stücken. Mit Bildmaterialien aus der Werbung der 90iger, mit neu zusammengesetzten Filmausschnitten von Sergio Leones „Once Upon a Time in America“, mit Flugzeugen auf dem Flughafen Stansted oder mit Aufnahmen von Wasseroberflächen, die wie digitales Rauschen eingesetzt werden.

Aufgeführt werden:
splitting 5 für Violine, Audio- und Videozuspielung (2000)
splitting 8.1 Version für A Sax mit Audio und Videozuspielung (1999-2001)
splitting 42 für Cello mit sonic Motoren, Audio- und Videozuspielung (kombiniert mit splitting 3 von1999) (2014)
splitting 34 für Video und 3 Spieler (2013/14), UA

Unterstützt durch die Stadt Stuttgart.

mfu

Heimat ficken catchy Titel (begehbar)

Wann: Do., 11.06.2015
Beginn: 20:00h
Wo: stromraum/studio, König-Karl-Strasse 27, Stuttgart-Bad Cannstatt

Die Schriftstellerin Mara Genschel wird erstmals aus ihrem großen Heimatroman, Arbeitstitel: „Im Getriebe hiesiger Mühlen“, bzw: „Kein schöner Klang als (des) Getriebes hiesiger Mühlen“ lesen und die hochkomplexen Verstrickungen seiner Figuren an Ort und Stelle weiterentwickeln sowie melodramatisch vertonen. Kritik erbeten. Die Lesung ist begehbar.

Mara Genschel

Mara Genschel

Mara Genschel lebt und arbeitet seit kurzem nicht mehr in Berlin sondern in Stuttgart. Neben verschiedenen Buchformen realisiert sie Textfilme, Bühnen- und Hörstücke im Rahmen von Ausstellungen und im Rundfunk. Als unabhängiges Publikationskonzept entwickelt sie seit drei Jahren die Referenzfläche. Zuletzt erschien der Materialband Mara Genschel Material mit begleitenden Essays und einigen Reproduktionen ihrer Arbeiten.

Unterstützt durch die Stadt Stuttgart.

mfu

DocRo und Schneider-Hollek

Die Wobble-Hypothese:

degenerierter Code von DocRo und Schneider-Hollek

Wann: Do., 07.05.15
Beginn: 20:00h
Wo: stromraum/studio, König-Karl-Strasse 27, Stuttgart-Bad Cannstatt
DocRo

Die Wobble-Hypothese (engl. wobble = wackeln, zu deutsch Wackelbasen-Hypothese) ist eine Erklärung für die Beobachtung, dass der genetische Code ein degenerierter Code ist und nicht mehr als 41 verschiedene tRNAs in einer Zelle existieren. Die Hypothese wurde 1966 von Francis Crick formuliert.[1]

Problemstellung[]
Mit den vier Basen Adenin (A), Cytosin (C), Guanin (G) und Uracil (U) lassen sich 64 verschiedene Tripletts bilden. Drei dieser Tripletts werden bei der Translation als Stopp-Signal interpretiert, die übrigen 61 codieren Aminosäuren. Da aber nur 21 Aminosäuren (einschließlich Selenocystein) vorkommen, kann eine Aminosäure durch verschiedene Codon-Tripletts codiert werden (siehe: Genetischer Code). Zum Beispiel codieren sechs verschiedene Tripletts für die Aminosäure Serin.

Da im Genom in der Regel die verschiedenen Codons für die gleiche Aminosäure tatsächlich vorkommen (siehe auch: Codon Usage), müssten eigentlich für alle 61 Tripletts verschiedene tRNAs vorhanden sein, die alle unterschiedliche Anticodons besitzen, teilweise aber dieselbe Aminosäure tragen. Man hat jedoch festgestellt, dass in einer Zelle je nach Organismus nur bis zu 41 verschiedene tRNAs existieren. Folglich müssen einige dieser 41 tRNA an unterschiedliche Tripletts binden können.

(http://de.wikipedia.org/wiki/Wobble-Hypothese)

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Unterstützt durch die Stadt Stuttgart.

mfu

Live Coding

Wann: Do., 09.04.15
Beginn: 20:00h
Wo: stromraum/studio, König-Karl-Strasse 27, Stuttgart-Bad Cannstatt

Live coding (sometimes referred to as ‚on-the-fly programming‘, ‚just in time programming‘ and related term ‚live programming‘) is a programming practice centred upon the use of improvised interactive programming. Live coding is often used to create sound and image based digital media, and is particularly prevalent in computer music, combining algorithmic composition with improvisation. Typically, the process of writing is made visible by projecting the computer screen in the audience space, with ways of visualising the code an area of active research. There are also approaches to human live coding in improvised dance. Live coding techniques are also employed outside of performance, such as in producing sound for film or audio/visual work for interactive art installations.
Quelle: https://en.wikipedia.org/wiki/Live_coding

Spieler

Remmy Canedo / Jörg Koch / Matthias Schneider-Hollek / Martin Schüttler / Ephraim Wegner /

Spielregeln

  • Es wird ein Patch / Programm geschrieben, das Klang / Bild erzeugt.
  • Es kann ein beliebiges Framework verwendet werden (Max/MSP, SuperCollider, CSound, Processing, vvvv, etc.)
  • Gestartet wird mit einem leeren Patch / Programmfenster.
  • Klang / Ton sollen mit programmeigenen Modulen erzeugt werden (Vanilla), das bedeutet insbesondere:
    Vorbereiteter Code / Abstractions dürfen nicht verwendet werden.
    VSTi’s dürfen nicht verwendet werden.
    Helfermodule (Scripting Shell, Buildscripts etc.) dürfen eingesetzt werden.
  • Controller (midi, osc) können verwendet werden.
  • Mikrofon- und Kamerainputs können verwendet werden.
  • Der Bildschirm jedes Spielers wird auf eine Videoleinwand übertragen.
  • Der Klang jedes Spielers wird auf einer Mono-Monitorbox übertragen, zusätzlich kann das Signal noch auf einen Subwoofer übertragen werden.
  • Es können maximal 10.000 Bonuspunkte erreicht werden.

Linienrichter

  • Mark Lorenz Kysela

 

lc

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mfu